Vereinfach gesagt ist Cloud Computing, IT Infrastruktur nicht mehr in House zu betreiben, sondern die Dienste auszulagern.
Beispiele zur Frage, Was ist Cloud Computing/Cloud Software?:
Beispiel A: Ein Unternehmen nutzt z.B. Microsoft Exchange und Outlook, um eMail-, Kalender- und Aufgabendienste zu organisieren. Dazu benötigt das Unternehmen einen eigenen Exchangeserver, der angeschafft und gewartet werden muss. Je nach Lizensierung fallen unterschiedlich Kosten in der Höhe der Nutzer an.
Die Kosten setzen sich also wie folgt zusammen:
- Anschaffung Outlook auf dem Client Computer
- Anschaffung Server, auf dem der Exchange läuft
- Anschaffung der Exchangesoftware ansich
- Wartung des Exchange Servers
- Wartung des Exchange Software
- Technikerteam zur Berteuung des Ganzen
Steigt das Unternehmen nun auf eine Cloud Computing um – z.B. Google Mail, ist der Ablauf folgender: Für das Unternehmen werden eMail-Konten auf Google Mail eingerichtet. Auf dem Client Rechner wird nun wahlweise eine Client Software installiert – z.B. Outlook oder das kostenlose Thunderbird – oder alle Arbeiten werden über den Webbrowser erledigt. Über den Browser können nun sämltiche eMails versendet und Empfangen werden. Gleiches gilt für Kalender und Aufgaben, ebenso wie für Kontakte.
Die Kosten setzen sich hier wie folgt zusammen.
- Lizenzkosten pro Konto und Adminstrationskosten: jährliche Kosten pro Mitarbeiter nur 10 % gegenüber der in House Variante
- Weitere Informationen: http://www.google.com/apps/intl/de/business/messaging_value.html
Beispiel B: Ein ISP möchte für seine DSL Kunden Virenschutz anbieten. Er hat nun zwei Möglichkeiten. 1. Jedem Kunden eine CD mit einer Antiviorensoftware zu geben, die sich der Kunden installiert oder 2., den gesamte Traffic des Kunden über einen Antivirenserver laufen zu lassen.
Fakten zu 1.:
- Anschaffungskosten der CD´s und Dokumentationen
- Versandkosten- Support
- Nutzer müssen Updates und Installtion selbst durchführen -> hoher Aufwand
= hoher Aufwand = hohe Kosten auf Kunden- und ISP Seite
Fakten zu 2.:
- Problemlose Zuschaltung des Dienste pro Nutzer
- Keine Installation und Konfiguration notwendig
- Software ist für alle immer auf dem aktuellsten Stand
= geringer Aufwand = geringe Kosten auf Kunden- und ISP Seite
Die Vorteile liegen auf der Hand.