CA stellt Studie zur Akzeptanz und Verbreitung von Cloud Computing vor

März 10th, 2010

CA stellt Studie zur Akzeptanz und Verbreitung von Cloud Computing vor

Die Management-Software Firma CA lies 550 Unternehmen aus Europa zum Thema Cloud Computing und Virtualisierung befragen. Der 23 seitige Bericht birgt wenige Überraschungen. Allerdings klaffen die Ansichten doch länderübergreifend auseinander. Gerade mal 1% der befragten Unternehmen haben Cloud Computing in ihren Organisationsablauf integriert. Der Hauptgrund für Unternehmen (68 %), Server Virtualisierung einzuführen, sind die Kosten.

Frankreich, Finnland und Schweden sehen Cloud Computing Lösungen eher in-house – in Deutschland und den Niederladen werden hier externe Dienstleister präferiert.

Sehr Interessant ist auch die Antwort auf die Frage, ob Cloud Computing eine kurzfristige Erscheinung ist. Hier gaben mehr Probanden Nein, als Ja an.

Die gesamte Studie können Sie hier sehen:

Google App Store steht kurz vor Veröffentlichung

März 9th, 2010

Mit dem Solutions Marketplace von Google gibt es bereits jetzt eine Vielzahl von Anwendungen rund um Google, die das Arbeiten für Unternehmen um einiges kostengünstiger darstellen. Mit der Einführung des Google App Store geht dieser Schritt in die nächste Generation. Damit wird die Konkurrenz zu Microsofts Office immer größer. Denn die vorhandenen Anwendungen, wie z.B. Google Mail oder Docs, können nun durch Drittanbieter erweitert werden. Konvertierungsprogramme wären hier denkbar, aber auch Schnittstellen. Im Grunde soll das Handling ähnlich wie beim App Store von Apple für das Iphone laufen. Die Abrechnung allerdings, soll direkt über die Drittanbieter generiert werden. In wieweit Google davon partizipiert, ist bislang offen.

Bisher gibt es kein eindeutiges Erscheinungsdatum des Google App Stores. In der „Szene“ rechnet man aber täglich mit dem Launch der neuen vielversprechenden Erweiterung.

Virenschutz ohne Performanceeinbußen

März 8th, 2010

in Zeiten von Cloud Lösung profitieren nicht nur Unternehmen und Kommunen von Kosteneisparungen. Auch Privatanwender können profitieren. Denn mittlerweile bieten einige Anbieter Virenschutz direkt mit dem Providervertrag an. Das spart Kosten und Performance. Denn das eigentliche Scanne des Traffic geschieht nicht mehr lokal, sondern beim ISP. Damit erübrigen sich auch Updates auf dem lokalen PC – denn dies geschieht ebenfalls beim Provider.

Ganz ohne lokalen Virenscanner wird es aber nicht funktionieren. Denn Viren können nicht nur direkt durch das Internet verbreitet werden, sondern beispielweise auch über Datenträger wie CD´s oder USB Sticks. Anwender sollte also auf doppelten Schutz achten.

Große Cloud Computing Anbieter nicht in Deutschland und Europa

März 5th, 2010

Auf der diesjährigen Cebit wird eins deutlich – Deutschland und Europa haben in Sachen Cloud Computing noch einiges nachzuholen. So sitzen die größten Anbieter in den USA – darunter Giganten wie z.B. Google, Microsoft oder IBM. Insofern gibt es hier immense Wachstumsmöglichkeiten. Grund für den „Rückstand“ ist die Scheu vorm Neuen, sowie das Thema Datensicherheit. Viele Firmen sehen ihre Daten nicht so gut geschützt, wie im Eigenen Haus. Bis die Erkenntnis reift, bedarf es viel Aufklärungsarbeit.

Microsoft Office – Schritt zum Cloud Computing

März 4th, 2010

Microsoft stellt auf der Cebit 2010 seinen erweiterten Dienst Windows Live vor. Dieser beinhaltet nun einige grundlegende Cloud Computing Funktionen. Denn Daten, die in Word, Excel oder Powerpoint erstellt werden, können nun zentral im Internet gespeichert werden, sodass viele Mitarbeiter einer Firma oder Arbeitsgruppe darauf zugreifen können. Ähnlich wie beim kostenlosen Google Dienst.

Dabei arbeitet der Nutzer, wie auf einer echten lokalen Festplatte. Ein ständiger Internetanschluss ist auch hier erforderlich. Das Ganze funktioniert mit der aktuellen Office 2010 Version.

Was ist Cloud Computing/Cloud Software?

Februar 25th, 2010

Vereinfach gesagt ist Cloud Computing, IT Infrastruktur nicht mehr in House zu betreiben, sondern die Dienste auszulagern.

Beispiele zur Frage, Was ist Cloud Computing/Cloud Software?:

Beispiel A: Ein Unternehmen nutzt z.B. Microsoft Exchange und Outlook, um eMail-, Kalender- und Aufgabendienste zu organisieren. Dazu benötigt das Unternehmen einen eigenen Exchangeserver, der angeschafft und gewartet werden muss. Je nach Lizensierung fallen unterschiedlich Kosten in der Höhe der Nutzer an.

Die Kosten setzen sich also wie folgt zusammen:

- Anschaffung Outlook auf dem Client Computer
- Anschaffung Server, auf dem der Exchange läuft
- Anschaffung der Exchangesoftware ansich
- Wartung des Exchange Servers
- Wartung des Exchange Software
- Technikerteam zur Berteuung des Ganzen

Steigt das Unternehmen nun auf eine Cloud Computing  um – z.B. Google Mail, ist der Ablauf folgender: Für das Unternehmen werden eMail-Konten auf Google Mail eingerichtet. Auf dem Client Rechner wird nun wahlweise eine Client Software installiert – z.B. Outlook oder das kostenlose Thunderbird –  oder alle Arbeiten werden über den Webbrowser erledigt. Über den Browser können nun sämltiche eMails versendet und Empfangen werden. Gleiches gilt für Kalender und Aufgaben, ebenso wie für Kontakte.

Die Kosten setzen sich hier wie folgt zusammen.

- Lizenzkosten pro Konto und Adminstrationskosten:  jährliche Kosten pro Mitarbeiter nur 10 % gegenüber der in House Variante
- Weitere Informationen: http://www.google.com/apps/intl/de/business/messaging_value.html

Beispiel B: Ein ISP möchte für seine DSL Kunden Virenschutz anbieten. Er hat nun zwei Möglichkeiten. 1. Jedem Kunden eine CD mit einer Antiviorensoftware zu geben, die sich der Kunden installiert oder 2., den gesamte Traffic des Kunden über einen Antivirenserver laufen zu lassen.

Fakten zu 1.:

- Anschaffungskosten der CD´s und Dokumentationen
- Versandkosten- Support
- Nutzer müssen Updates und Installtion selbst durchführen -> hoher Aufwand
= hoher Aufwand = hohe Kosten auf Kunden- und ISP Seite

Fakten zu 2.:

- Problemlose Zuschaltung des Dienste pro Nutzer
- Keine Installation und Konfiguration notwendig
- Software ist für alle immer auf dem aktuellsten Stand
= geringer Aufwand = geringe Kosten auf Kunden- und ISP Seite

Die Vorteile liegen auf der Hand.